Ev. Kirchengemeinde Wellerode

Herzlich willkommen im Herzen der Söhre!

 

Fürbittenwoche 2017

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24.11.2017

Gebet am Freitag

Gott, weil du ein Gott bist, der Gedanken des Friedens und nicht des Leidens hat, darum gibst du uns Zukunft und Hoffnung. Wir sind gewiss, der Zweifel raubt uns nicht den Atem. Dank sei dir dafür. Gott,...   mehr




Veranstaltungen

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10.12.201723. Welleröder Weihnachtsmarkt
Glühwein, Punsch, Bratwurst, Waffeln, Kuchen, viele selbstgemachte Sachen wie Kinder- und Puppenkleidung, Plätzchen, aber auch Hundekekse und vieles Mehr. Dazu: Vorlesen in der Bücherei, Adventliche Impulse in...   mehr


 


Reformationstag

 

Am Reformationstag hatten die Kirchengemeinden in der Söhre zum Festgottesdienst in die Welleröder Kirche eingeladen. Der Posaunenchor unter der Leitung von Christina Leinwather intonierte zu Beginn „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus der „Schöpfung“ von Joseph Haydn. Wir feiern heute 500 Jahre Reformation, - so Frau Pfarrerin Julia Freiburger bei Ihrer Begrüßung-, freuen uns an diesem wunderbaren Feiertag daran, evangelisch zu sein und Befreiung im Glauben zu finden. Nach der Bitte um den Heiligen Geist begleitete Organistin Maren Bultmann die Gemeinde beim Eingangslied EG 455 „Morgenlicht leuchtet.“ Als Psalmgebet sprach die Gemeinde Worte aus Psalm 46: “Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge. Was ist nur aus dem Reformationstag geworden? fragte Frau Pfarrerin Ulrike Grimmell-Kühl zu Beginn Ihrer Ansprache. Immer weniger Menschen besuchen an diesem Tag den Gottesdienst. Sie sind von allen guten Geistern verlassen und verbinden den Tag eher mit Halloween. Da kann nur Luther helfen. Und der betrat dann auch in Gestalt von Bürgermeister Michael Steisel die Kirche. Früher- so berichtete der Reformator der Gemeinde-  sei ihm das Reisen leichter gefallen. Weit über 80 Schriften habe er verfasst, die genügten zu seiner Zeit, um die Menschen zu erreichen. Heute müsse er halt mal wieder persönlich vorbeischauen. Die auf Halloween geschminkte „Untote“ mit Sägeblatt im Kopf, die plötzlich in Gestalt von Pfarrerin Freiburger den Altarraum erstürmt kann damit gar nichts anfangen. Sie fragt nur provokant „Süßes oder Saures?“ Luther erschrickt, glaubt wohl den leibhaftigen Satan vor sich zu haben, der von ihm weichen möge. Er will dem Volk weiter „auf's Maul“ schauen und sucht einen geeigneten Platz, um seine Thesen anzuschlagen. Auf Thesen - so die Halloween-Braut- hat hier heute sicher keiner Bock.  Aber Angst brauche der alte Mann vor Ihr auch nicht zu haben. Früher habe er Angst vor Unwettern gehabt. Einmal sei sogar ein Blitz direkt neben ihm in einen Baum geschlagen. Und weil er dies überlebt habe wäre er dann ins Kloster gegangen und hätte studiert, um der Frage nachzugehen wie man einen gnädigen Gott bekommt. Davon hat die Jugend von heute natürlich keinen Schimmer. Der Religionsunterricht fällt häufig aus und in der Kirche ist man seit der Konfirmation schon nicht mehr gewesen. Der Reformator ist sichtlich erleichtert als die Jugendliche abzieht und stellt fest: „So halten wir denn nun dafür, dass der Mensch gerecht wird allein durch den Glauben.“ Unsere Kirche muss immer reformiert werden und sich verändern stellt Frau Grimmell -Kühl fest. Die Angst vor Gott scheint ganz verschwunden, Gott selber aber auch. Luther hat uns mit seinem Wirken gezeigt, dass man an seinem Glauben festhalten soll egal was kommt. So wie er auf dem Reichstag in Worms die berühmten Worte sprach: „Hier stehe ich und kann nicht anders. Gott helfe mir, Amen.“ Orgel und Gemeinde stimmten Strophe 1-2 des aus der Feder Luthers stammenden Reformationsliedes „Ein feste Burg ist unser Gott“ an. Kirchenvorsteherin Tilla Blumenstein hielt die Schriftlesung aus dem 5. Kapitel des Galaterbriefes. Dort steht in Vers 1-6: “Christus hat uns befreit. Er will, dass wir auch  frei bleiben. Steht also fest und lasst euch nicht wieder zu Sklaven machen.“

Nach dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis begleiteten die Bläserinnen und Bläser die Gemeinde bei den Strophen 3 und 4. dieses wohl bekanntesten Liedes von Martin Luther. Frau Freiburger - nun wieder ganz Pfarrerin - führte zu Beginn ihrer Predigt aus, dass es schon ein Unterschied ist ob man sagt: „Mir sitzt jemand im Nacken“ der „Da steht jemand hinter mir, hält mir den Rücken frei.“ Luther hat wohl beides erlebt. Erst hatte Ihn die Angst im Griff, dann wichen Angst und Druck der Erfahrung, dass "jemand" - Gott - ihm den Rücken stärkt. Mit dem Thesenanschlag teilt er seine Erfahrungen am 31.Oktober 1517 der Öffentlichkeit mit und viele wollen seine Worte hören. Er hat damit Geschichte geschrieben und die Welt verändert. Auch wenn es immer weniger werden, gibt es hin und wieder Menschen, die „Süßes statt Saures“ im Glauben finden. Der Glaube ist es allein, der durch die Liebe wirkt und uns befreit. Weil wir freie Menschen sind können wir auch anderen zu Diensten sein. Frei sein heißt nicht, alleine zu stehen, sondern dass mir jemand den Rücken freihält.

Frau Freiburger lud die Gemeinde dann ein, diesen Rückhalt einmal selbst zu spüren, indem man ein Bein anhob und eine Hand dem Nachbarn auf den Rücken legte. Welch ein Glück - so Frau Freiburger abschließend -diese Freiheit zu haben. Nach den von Pfrin. Grimmell-Kühl und Herrn Steisel gehaltenen Fürbitten brachten Frau Leinwather (Orgel) und Frau Bultmann (Querflöte) eine Sonate in C- Dur von Georg Friedrich Händel zu Gehör. Dem Schlusssegen folgte die Einladung zu einem Umtrunk im Kirchenraum, bei dem die Gemeinde Frau Freiburger zum Geburtstag noch „Viel Glück und viel Segen“ wünschte. Vielen Dank an alle, die den Gottesdienst musikalisch und liturgisch mitgestaltet haben sowie an Herrn Steisel und Frau Freiburger für die gelungene Spielszene. Dank auch an das Küsterehepaar Bernhardt für die Gestaltung des Kirchenraumes und den Kirchenvorsteherinnen und -vorstehern für die Gastfreundlichkeit bei Sekt und Salzgebäck! 

Oliver Knaack 



 


Goldene Konfirmation

Im Gottesdienst am ersten Septembersonntag feierten die Konfirmandinnen  und Konfirmanden des Jahrgangs 1967 ihre Goldene Konfirmation. Zum Einzug der Jubilare erklang vom Posaunenchor unter der Leitung von Christina Leinwather das Stück „Presto“ von Georg Ph. Telemann. Genau 50 Jahre ist es her - so Pfarrerin  Julia Freiburger bei ihrer Begrüßung -  dass Pfarrer Helmut  Gehrke  die Jugendlichen im Januar und im Mai 1967  konfirmiert hatte. Bei dem ein oder anderen Jugendlichen -so Frau Freiburger  weiter- hatte Herr Gehrke sicher auch Interesse für das Mitwirken im von ihm gegründeten Posaunenchor geweckt.

Dieser Tag bietet Gelegenheit,  sich füreinander Zeit zu nehmen und Gott für seinen Segen zu danken.

Christina Leinwather begleitete die Gemeinde beim Eingangslied EG 444 „Die güldene Sonne.“

Als Psalmgebet  sprach die Gemeinde im Wechsel  Psalm 37 „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf Ihn, denn er wird’s wohl machen.“

Die Schriftlesung, an diesem Morgen vorgetragen von Kirchenvorsteherin Gudrun Zinke stand im 8. Kapitel des Römerbriefes. „ Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben — wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“

Nach dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis stimmten die Bläserinnen und Bläser mit EG 331 "Großer Gott wir loben dich“ auch einen der ersten Choräle an, die Pfarrer Gehrke mit dem Chor eingeübt hatte.

Die Jubilare versammelten sich dann im Kreis um den Altar. Pfarrerin Freiburger verlas die Namen der Mitkonfirmandinnen und Mitkonfirmanden, die bereits verstorben waren und hielt ein Totengedenken. Zwei Jugendliche aus dem „aktuellen“ Konfer-Jahrgang – Merlin Ochs und Anouk Jähnig zündeten dazu für jeden der Verstorbenen eine Kerze an.

Frau Freiburger überreichte den Jubilaren eine Urkunde und segnete sie.

Als Lied vor der Predigt stimmten Chor und Gemeinde  EG 321 „ Nun danket alle Gott“ an.

Wie war das wohl damals, als man nach Schule und Konfirmation in die Ausbildung startete? Im Land herrschte Aufbruchstimmung, überall wurde gebaut. In Wellerode war das neue Pfarrhaus gerade fertig geworden.  Die Mädchen haben sicher für Dustin Hofman in der „Reifeprüfung“ geschwärmt. Für Jungen wurde der Rollkragenpullover modern, man tanzte zur Musik der Doors und der Beatles. Reinhard Mey veröffentlichte sein erstes Album. 

Eintracht Braunschweig wird 1967 Deutscher Fußballmeister und die DDR ein eigenständiger Staat.

Was hatte man damals als Ziel vor Augen, was hat sich erfüllt? Wohin hat es einen verschlagen, was macht die Gesundheit? Zum Rückblick auf die kleinen und großen Wege des Lebens lädt auch das Bild von Friedensreich Hundertwasser auf dem Liedblatt ein. Diese als „Großer Weg“ betitelte Spirale lehrt uns, dass wir uns trotz manch wiederkehrender Ereignisse wie Ostern, Weihnachten, Geburtstagen oder Silvester immer ein Stück weit verändern und ein anderer werden. Wir laufen immer weiter auf dem Lebensweg, die unterschiedlichen Farben  stehen für verschiedene Lebensphasen. 

Im Alten Testament gibt Gott dem Abraham einen  Auftrag:“Geh aus deines Vaters Land in ein Land das ich dir zeigen werde. Dafür will ich dich segnen und du sollst ein Segen sein.“

 So wie Abraham wussten auch die Jugendlichen damals nicht, wohin sie ihr Weg führen und was aus ihren  Träumen und Plänen werden würde.  Keiner kann sagen,  wie weit er noch kommen wird.

Wir sollten nie weitergehen, ohne unsere eigenen Träume im Blick zu haben. Schließlich ging auch Abrahams Traum von einem Sohn noch im hohen Alter in Erfüllung. Gottes Segen - so Pfarrerin Freiburger abschließend -  trägt uns auf unserem Weg durch alle Höhen und Tiefen des Lebens. 

Nach EG 225 „Komm sag es allen weiter“ feierte die Gemeinde Abendmahl, das von Frau Leinwather an der Orgel und dem Posaunenchor mit „Let us break Bread“ von Richard Roblee musikalisch begleitet  wurde.

Den von Frau  Freiburger gesprochenen Fürbitten folgte als Schlusslied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott.“

Der Gottesdienst endete dann mit dem von Pfarrerin Freiburger gesprochenen Segen und dem von der Orgel mit einem Präludium von Johann Sebastian Bach begleiteten Auszug der Jubilare.

Beim gemeinsamen  Mittagessen und Kaffee trinken in der Gasstätte „Zur Söhrebahn“ war am Nachmittag dann  Gelegenheit,  Erinnerungen an die gemeinsame Konfirmandenzeit auszutauschen. Bei strahlender Sonne konnte bei einem gemütlichen Ortsspazierung sogar der Kirchturm bestiegen und Wellerode im Sonnenschein von oben betrachtet werden!

Vielen Dank an Frau Pfarrerin Julia Freiburger für die ansprechende Predigt, an den

Posaunenchor und an Frau Leinwather für die musikalische Umrahmung und an alle anderen, die außerdem zum guten Gelingen des Tages beigetragen haben. 

Oliver Knaack


Konfirmationsjubiläen

Im Gottesdienst am 10.09. hatte die Kirchengemeinde zur Feier weiterer Konfirmationsjubiläen eingeladen.

Pfarrerin Julia Freiburger begrüßte die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 1957 zur Feier der Diamantenen Konfirmation. Der Jahrgang 1952 feierte Eiserne, der Jahrgang 1947 seine Gnaden Konfirmation.

Eine Jubilarin feierte Kronjuwelen- Konfirmation. Sie wurde 1942, also vor 75 Jahren konfirmiert.

In Ihrer Begrüßungsansprache erinnerte Frau Freiburger daran, dass die Gemeinde ja vorher zum Kirchspiel Vollmarshausen gehörte und erst 1957 Ihren ersten Konfirmationsgottesdienst als eigenständige Gemeinde feierte.

Christina Leinwather begleitete die Gemeinde beim Eingangslied EG 322 „Nun danket all' und bringet Ehr'“.

Zwei Konfirmandinnen des „aktuellen“ Jahrgangs, Luisa Huhn und Sarah Thorn entzündeten Kerzen für die verstorbenen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Pfarrerin Freiburger hielt ein Totengedenken und sprach ein Gebet.

Als Psalmgebet sprach die Gemeinde gemeinsam Worte aus Psalm 19 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.“

Die Schriftlesung aus dem 3. Kapitel des Markusevangeliums hielt an diesem Morgen Kirchenvorsteher Gerd Thomas. Als Jesus erfährt, dass seine Mutter und seine Brüder zu ihm wollen sah er auf die Leute die um ihn herum saßen und antwortete: „Hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer tut, was Gott will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.“

Als Lied vor der Predigt stimmten Orgel und Gemeinde EG 331 „Großer Gott wir loben Dich“ an.

Mit Regenschirmen - so Frau Freiburger zu Beginn - ist das so eine Sache. Wenn man einen braucht hat man Ihn meistens vergessen, ist er in der Tasche regnet es gar nicht. Oder man hat den Schirm dabei, aber bis er aus der Tasche geholt und „einsatzbereit“ ist wird man trotzdem nass.

Gut einen zu haben und zu wissen wo er steht.

Genauso ist es mit dem Schirm und Schutz, der den Jubilaren damals bei der Konfirmation zugesprochen wurde.

Viel hat sich in unserem Leben geändert. Damals gab es noch Lebensmittelmarken, dann kam das Wirtschaftswunder. Die Mauer wurde gebaut und fiel 1989. Heute gibt es weiterhin Krieg und Mauern in anderen Teilen der Welt, die auf den Kopf gestellt scheint.

Doch das Wesentliche, was im Segen zugesprochen wurde bleibt: Schutz und Schirm, Stärke und Hilfe.

Unter Gottes Schirm sieht man hier in der Kirche heute ganz unterschiedliche Lebenswege.

Manch einer hat den Segensschirm im Schrank verstaut. War er da als man ihn bei Krankheit und Sorgen gebraucht hat?

Manchmal wird er auch einfach in einer Lebensecke vergessen und mühsam wieder hervorgekramt wenn man ihn benötigt.

Ohne Glauben - so Frau Freiburger weiter- wird man den Segensschirm aber niemals finden.

Gott macht seinen Schirm niemals zu. Wir brauchen ihn nicht selbst zu öffnen. Sein „Ja“ zu den Menschen gilt immer. Deshalb wird die Gemeinde auch jeden Sonntag gesegnet. Aber ob wir das für uns selbst annehmen, steht jedem frei.

Gott will uns zum Glauben motivieren, dafür hat er seinen Sohn Mensch werden lassen.

Seinen Schirm- so Frau Freiburger abschließend - sollen wir in unserem Herzen tragen, dann kommt er den Menschen ganz nah.

Nach EG 221 „Das sollt Ihr, Jesu Jünger nie vergessen“ versammelten sich die Jubilare jahrgangsweise um den Altar und feierten Abendmahl. Leonie Nödler und Lilli Ramahi überreichten Urkunden und Frau Pfarrerin Freiburger sprach ein Gebet.

Der Gottesdienst endete dann mit EG 171 „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“ und dem Segen.

Nachdem Erinnerungsfotos gemacht wurden, war dann in der Gaststätte „Zur Söhrebahn“ beim gemeinsamen Kaffeetrinken noch Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen.

Vielen Dank an Frau Freiburger für die liturgische sowie an Frau Leinwather für die musikalische Gestaltung. Besonderen Dank auch an die vier Konfirmandinnen Leonie, Lilli, Luisa und Sarah für Ihr Mitwirken. 

Oliver Knaack

 


Taize Andacht am 26.08.17

Unter der Losung „Gemeinsam singen, beten, danken, schweigen“ hatte die Kirchengemeinde am vierten Augustsamstag zu einer Taize- Andacht eingeladen.Nach der Begrüßung durch Lektor Gerhard Jäckel  begleitete Christina Leinwather an der Orgel den Projektchor und die Gemeinde bei „Laudate omnes gentes.“Als Psalmgebet sprach die Gemeinde Worte aus Psalm 126 „Die mit Tränen säen werden mit Jubel ernten.“Orgel und Projektchor stimmten anschließend „Christus dein Licht verklärt unsere Schatten“ an.Ursel Krollpfeiffer und Helmut Knaack  sprachen das Sündenbekenntnis:“Herr, wir hören die Botschaft vom Frieden und Heil für alle Völker. Vor Augen haben wir unsere Unversöhnlichkeit und Rechthaberei. Wir bitten dich: Vergib und Herr.“Chor und  Gemeinde antworteten darauf mit „Nada te turbe-Nichts soll dich ängsten, nichts soll dich quälen.“Nach dem von Heidi Jäckel und Silke gesprochenen Gebet erklang das „Magnificat anima mea dominum“-  „Meine Seele preist den Herrn.“ Damit beginnt auf lateinisch der Lobgesang der Maria.Als Schriftlesung hörte die Gemeinde an diesem Abend das „Hohelied der Liebe“ aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther. „Nun aber bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei. Aber die Liebe ist die Größte unter Ihnen“,  gesprochen von Pfarrerin Julia Freiburger.Dem „Oculi nostri ad Dominum Jesum“- „Unsere Augen sind auf dich gerichtet Herr“- folgte -   durch Gerhard Jäckel mit einem Glockenschlag angekündigt -  eine fünfminütige Stille, während der die Gemeinde einmal innehalten und sich sammeln  konnte.Die von Mia Göbel und Gerhard Jäckel gesprochenen Fürbitten wurden von Chor und Gemeinde musikalisch umrahmt mit „Bless the Lord my Soul“ und „Kyrie eleison.“Nach dem  gemeinsam gesprochenen „Vater Unser“ stimmten die Sängerinnen und Sänger „Bleib mit deiner Gnade bei uns Herr“ an.Die besinnliche Stunde endete dann mit dem von Pfarrerin Freiburger gesprochenen Segen und „Behüte mich Gott, ich vertraue Dir.“Vielen Dank dem Projektchor unter der Leitung von Gerhard Jäckel und Christina Leinwather an der Orgel für die musikalische sowie an alle Sängerinnen und Sänger und Frau Freiburger für die liturgische Gestaltung  der Andacht.Besonderen Dank an alle, die durch die Gestaltung des Altarraumes für das besonders ansprechende Ambiente gesorgt hatten.

Oliver Knaack